Naryn

Am Naryn treiben wir tags drauf Richtung Westen. Übermütige Kinder vergessen kurzerhand ihren Job auf die Herde auf zu passen und zeigen uns ihre Reitkünste. Die älteren lassen sich gerne mit Thomas auf ein Gespräch ein. Pferde galoppieren über die Grasebenen, während die Kühe und Schafherfen von unseren bunten Booten eher unbeeindruckt bleiben. Nach Stunden wird das Tal schmal und das Wasser endlich schneller. Erste Stromschnellen kündigen die große Schlucht an. Das Tal endet normalerweise hier. Nirgendwo mehr ein Zeichen der Zivilisation. Bis zum heftigen Teil unserer Fahrt übernachten wir noch. Es friert, an Schlaf ist kaum zu denken. Helfen tut dagegen ein großes Feuer, der Schlafsack bis über das Gesicht gezogen und schlussendlich die Morgensonne.



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