Kyrgysian

Bishkek international Airport empfängt die Reisenden mit einer Landebahn auf der schon die Sowjets einmarschiert sind. Es rüttelt und ich hoffe dass unser Flieger hält. Aeroflot hat aufgerüstet, die neuesten Maschinen, fragt sich anhand der Buckelpiste wie lange noch. Die Besatzung ist jung und adrett nur eines fehlt. Es ist das Dauergrinsen der Stewardessen. Die Fragen sind in  gebrochenen Englisch kurz und direkt und die Aufforderungen das Tablett zu reichen schon fast im Befehlston. Sind die gar grantig? Nein, wer die ganze Zeit lächelt wirkt dümmlich, sollte ich aufgeklärt werden.


Ich bekomm einen Stempel in meinen Pass und warte nachdem ich mich durch die Taxler gedrängt habe, draußen auf Egor. Alles ist organisiert. Wir haben Dimitri, wie Lenin aus dem Gesicht geschnitten als Fahrer eines Kleinbusses, mit fetten Offroadreifen, 4x4 und dem Lenkrad auf der falschen Seite, weil japanisch. Denn das kirgisische Wegenetz ist Abenteuer genug, kaum Asphalt was bedeuted, dass sich auf alles im Auto und Lunge eine dicke Staubschicht legt.

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